Schwanger in das Neue Jahr – Ein Geschenkbuch für werdende Mütter

Autorin (Bilder und Texte): Nicole Schäufler

Erscheinungstermin: September 2023
Umfang: 112 Seiten (24 bebilderte Farbseiten)
Format: 17 x 19 cm
Ausstattung: Paperback
ISBN: 978-3-99082-141-1

€ 19,90 inkl. USt.

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ISBN eBook: 978-3-99082-142-8

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Schwanger in das Neue Jahr - Ein Geschenkbuch für werdende Mütter

Ideen, Impulse und zauberhaft illustrierte Kurzgeschichten

Nicole Schäufler ist Bestseller-Autorin bei edition riedenburg (u.a. „Vom Mädchen zur Frau“, „Schwanger im Advent“, "Mama im Advent") und begleitet schwangere Frauen nun auch ganz zauberhaft ins Neue Jahr. Mit ihrem Geschenkbuch „Schwanger in das Neue Jahr“ setzt sie vom 25. Dezember an jeden Tag bis zum 17. Januar eine bunt illustrierte Kurzgeschichte liebevoll in Szene. So gelingt der Start ins Neujahr mit Leichtigkeit und Freude und vielen schönen Ideen und Impulsen für die werdende Mama und ihr ungeborenes Baby.

Bald sind tolle Zeiten! Nach den weihnachtlichen Rauhnächten und Silvester startet dein ganz persönliches Überraschungs-Feuerwerk: Du wirst Mutter! Dieses Geschenkbuch begleitet dich in das Neue Jahr hinein. Ab dem 25. Dezember findest du über drei Wochen lang stimmungsvolle Bilder, Gedichte, Rezepte und viele interessante Ideen. Lade die Drei Könige in dein gemütliches Heim ein und erwache aus dem Winterschlaf. So kann der Frühling kommen und mit ihm dein neugeborenes Kindlein.

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Inhalt

25. Dezember: Nach Heilig Abend … 6
26. Dezember: Zweiter Feiertag … 10
27. Dezember: Die Rauhnächte … 14
28. Dezember: Unschuldige Kinder … 18

29. Dezember: Glücksorakel … 22
30. Dezember: Die zwölf Monate … 26
31. Dezember: Silvester … 30

1. Januar: Das neue Jahr beginnt … 34
2. Januar: Wenn die Tage kalt sind … 38
3. Januar: Im warmen Bauch … 42
4. Januar: Siebengestirn der Mütter … 46
5. Januar: Glücksnüsse … 50

6. Januar: Drei Könige beim Baby-Besuch … 54
7. Januar: Ich singe dir … 58
8. Januar: Wie eine warme Decke … 62
9. Januar: Eine runde Sache … 66
10. Januar: Die Sonne kommt … 70

11. Januar: Allein bei kaltem Ostwind … 74
12. Januar: Zwiebelkinder … 78
13. Januar: Winterschlaf … 82
14. Januar: Frühlingsregen … 86
15. Januar: Bald sind tolle Zeiten … 90

16. Januar: Schaukelliebe … 94
17. Januar: Ausblick … 98

Einleitung

Im Winter schwanger sein - das ist etwas ganz Besonderes!

In der kalten Jahreszeit schläft Mutter Erde. Während es draußen immer kälter wird, hüllen wir uns in warme Decken und hoffen auf den Frühling. Schwanger sein – das heißt auch: Warten auf den richtigen Moment. Warten auf das Licht. Warten auf den Augenblick, in dem ein neues Leben zur Welt kommt. Gerade im Winter sind wir dabei nicht allein. Mit uns warten die Weidenkätzchen, die Zwiebeln der Schneeglöckchen und die Knospen am Kirschbaum.

Der Winter erinnert uns daran, dass Zeiten des Wartens und der Vorfreude zum Leben dazu gehören.

Gerade für werdende Mütter ist der Winter eine Zeit guter Hoffnung.

25. Dezember

Nach Heilig Abend

Nach dem Trubel des Heiligen Abends ist Ruhe oft das schönste Geschenk.

Am Morgen des 1. Weihnachtsfeiertages ein wenig länger schlafen, gemütlich auf dem Sofa einen Tee oder Kaffee trinken, am Fenster schauen, was das Dezemberwetter macht. Für Schwangere sind diese ruhigen Augenblicke besonders wohltuend. Du kannst endlich tief durchatmen, und auch dein Kind wird spüren, wie du dich entspannst.

Gut möglich, dass es gerade an diesem Tag besonders rege ist. Denn oft schlafen Kinder im Bauch ein, wenn die Mutter länger läuft und in Bewegung ist.

Vielleicht beginnt nun - indem du zur Ruhe kommst am Morgen nach der Bescherung - ein ganz neuer, bewegungsfreudiger Entwicklungsabschnitt für dein Kind.

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Für alle Schwangeren, die sich am 1. Weihnachtsfeiertag
um das Festtagsmenü kümmern
Es wird mit Recht ein guter Braten
gerechnet zu den guten Taten;
und dass man ihn gehörig mache,
ist weibliche Charaktersache.

Ein braves Mädchen braucht dazu
mal, erstens, reine Seelenruh,
dass bei Verwendung der Gewürze
sie sich nicht hastig überstürze.

[…]

Text: Wilhelm Busch (1832-1908)

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26. Dezember

Zweiter Feiertag

Vielleicht gibt es ihn auch bei dir: den ausufernden Geschenkeberg, der sich gleich neben dem Weihnachtsbaum erhebt.

Das ist eine gute Gelegenheit, sich daran zu erinnern, warum wir Weihnachten überhaupt feiern: weil – nach christlichem Glauben – ein Kind geboren wurde. Ohne die Geschichte von der Schwangerschaft Marias würden wir dieses Fest in der dunklen Jahreszeit vielleicht gar nicht oder zumindest anderes begehen.

Und auch die Geschenke sind ein Teil dieser berühmten Geschichte. Bekümmere dich an diesem 2. Weihnachtsfeiertag nicht um Unordnung, Geschenkpapierreste und Plätzchenkrümel.

Setze dich lieber mit deinem Kugelbauch neben den Geschenkeberg und sage dir: Genau das ist Weihnachten!

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Vielleicht dein neuer Lieblingstee: Mandarinen-Traum

Du brauchst:

2 Mandarinen (ungespritzt)
1 TL Nelken
eine Prise Zimt
2 TL grüner Tee oder Kräutertee
1 Päckchen Vanillezucker
1 l heißes Wasser

Einfach die Mandarinen samt Schale klein würfeln. Den Tee mit heißem Wasser aufgießen und die Mandarinen mit den übrigen Zutaten zugeben. 10 Minuten ziehen lassen.

Wenn du Fencheltee verwendest, hat dies eine beruhigende Wirkung auf Magen und Darm.

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Weihnachtslied

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
ein milder Stern herniederlacht.
Vom Tannenwalde steigen Düfte
und hauchen durch die Winterlüfte,
und kerzenhelle wird die Nacht.

[…]

Text: Theodor Storm (1817-1888)

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27. Dezember

Die Rauhnächte

Die zwölf Tage zwischen Weihnachten und dem 6. Januar werden auch als Rauhnächte bezeichnet.

Zu ihnen gehören – je nach Region – verschiedene Bräuche. Unter anderem glaubte man früher, dass in diesen Nächten die Tiere sprechen und die Zukunft voraussagen können.

Für schwangere Frauen waren die Rauhnächte schon immer eine bedeutungsvolle Zeit. Denn will nicht jede werdende Mutter gern eine Weissagung hören, die eine glückliche Geburt und ein gesundes Kind verheißt? Gleichzeitig galten die Rauhnächte immer auch als gefährliche Zeit. Frauen und Kinder sollten nachts das Haus nicht verlassen, um nicht von den wilden Geistern entführt zu werden, die in dieser Zeit umhergehen. Die „Wilde Jagd“ nannte man diese angeblichen Geisterzüge.

Vielleicht kennst du selbst noch den Brauch, dass in den Rauhnächten keine Wäsche gewaschen werden soll?

Damit sich die Geister nicht in der Wäscheleine verfangen und Unglück bringen, sagte man früher.

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Kleines Katzen-Orakel für dich und deine Gäste

Du brauchst:

Schwarzes Scherenschnittpapier
Katzen-Schablone (Kopiervorlage, siehe Seite 105)
10 kleine Zettel für Orakelsprüche
Kleber

Schneide zuerst 10 Katzen aus dem Scherenschnittpapier. Schreibe dann auf jeden kleinen Zettel einen selbst ausgedachten Orakelspruch. Klebe die Zettel auf die Rückseiten der Katzen und verteile diese auf dem Kaffeetisch. Jeder Gast darf sich seine Katze selbst aussuchen und bestimmt damit auch über seinen Orakelspruch.

Orakelbeispiele:

In diesem Jahr gelingt dir etwas, was du dir schon immer gewünscht hast.

Du wirst einen Menschen kennenlernen, der dir die Augen öffnet.

Im Sommer wartet eine große Veränderung auf dich.

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Die Geburtenzahl

Die Geburtenzahl
ging herunter,
traf den Pfarrer im Tal
nachts noch munter.

Heidel da diedel dumm
wie war das schön im Tal!
Aufwärts steigt wiederum
bald die Geburtenzahl.

Und dann lächelt alles froh
im statistischen Büro.

Text: Joachim Ringelnatz (1883-1934)

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